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 MOBBING DURCH DEN CHEF/ VORGESETZTEN
Arbeitsrecht
Mobbing
Mobbing durch Kollegen
Mobbing durch den Chef
Mobbing durch die Nachbarn
Lohnfortzahlung
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Schwarzarbeit
Spesenkostenbetrug
Reisekostenbetrug

Unerlaubte Nebentätigkeit
Vertragsbruch

Mobbing
Mobbing durch den eigenen Chef/ Vorgesetzten

Diese Art des Mobbing ist eher selten, kommt sie vor ist sie jedoch ebenso widerrechtlich wie jedes andere arbeitsrechtliche Vergehen. Vorgesetzte nutzen die Position aus, haben kaum Risiken bei Ihrem Tun belangt zu werden, da die Kollegen sich aus dieser kritischen Situation lieber raushalten.

Von der Position heraus haben Arbeitgeber ein Machtgefühl, das Ihnen erlaubt (so denken diese Menschen) alles Machbare auszunutzen. Entscheidend bei dieser Mobbingart ist Sympathie. Ist diese dem Mitarbeiter sehr gering ausgestaltet, werden die "gemobbten" unter Demütigungen und dem Druck des Vorgesetzten leiden. Besonders gesundheitlich bedrohlich kann es werden, wenn das Mobbingopfer labil ist, dann hat die Person schon verloren. Hier gab es schon Suizidversuche, die der Umwelt anzeigen sollen, dass die Person in akuter Gefahr ist.

In dieser Situation sind von den Betroffenen eingebrachte Kreativität, Vorschläge und zusätzlicher Arbeitseinsatz vollkommen überflüssig, werden missachtet und untergraben. Soziales Verhalten, Einsatzfreudigkeit und der gute Umgang im Kollegenkreis und Kundenbereich werden zudem dementiert. zieht der Betroffene einen Schlussstrich und kündigt, kommt mit dem Arbeitszeugnis eine ausreichend bis mangelhafte Beurteilung.

Welche Beweggründe hat Mobbing?
Wird das Mobbing vom Vorgesetzten geduldet oder sogar selbst inszeniert oder durchgeführt, so hat dies überwiegend folgende Gründe:

- Angst vor Verlust der Autorität
- Zutragen der Schwächen an Schlüsselpositionen, die für die Karriereentwicklung wichtig sind
- Angst vor der Informationsweitergabe ohne Kenntnis
- Informationsefizite
- Intrigenangst
- Angst vor Verdrängung der eigenen Authorität
- Angst vor Imageverlust